Eisenbahnfriedhof am Rande von Salar di Uyuni

Betreibt man Urban Mining oder Trainspotting als Hobby, so kommt man nur schwer am kuriosen Eisenbahnfriedhof am Rande der bolivischen Stadt Salar di Uyuni vorbei.

Ende des 19. Jahrhunderts entschied die Regierung, Britische Ingenieure einzuladen, um das Land durch ausgeklügelte Infrastruktur zum Erblühen zu bringen. Salar di Uyuni diente dabei als wichtiger Eisenbahnknoten, der als Drehscheibe Boliviens Minen mit der Welt jenseits des Pazifiks verband.

Der Bergbau wurde oftmals von Aymara Indianern sabotiert und als die Industrie in den 1940ern endgültig kollabierte, endeten die Eisenbahnen unbenutzt am Abstellplatz.

Kurios ist vor allem, dass es in Bolivien kein Stahlwerk gibt und die Waggons daher nicht zersägt werden konnten. Die Kupferteile wurden allerdings bereits ausgebaut und verleihen den verrosteten Skeletten einen umso melancholischeren Charme und machen die Spuren der Geschichte erlebbar. 

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