Scholz Gruppe: Vorreiter bei Urban Mining

Urban Mining

  • 34% der Rohstoffe für die weltweite Stahlproduktion aus Recycling – Urban Mining wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zu Primärrohstoffen
  • Scholz Gruppe größter Lieferant für Sekundärrohstoffe in Österreich
  • Case: voestalpine Stahl bezieht für Stahlproduktion 23% aus Recyclingmaterial

“Rohstoffknappheit, Klimawandel und Schwankungen der Weltwirtschaft – Urban Mining, die Rohstoffgewinnung innerhalb städtischer Räume, ist die Lösung, die wir unter anderem der Stahlindustrie für diese aktuellen Probleme bieten”, so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen wie Stahl, Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Als eines der weltweit führenden Recyclingunternehmen nimmt die Scholz Gruppe die gegenwärtige Situation an den Finanz- und Rohstoffmärkten zum Anlass und informiert gemeinsam mit der voestalpine Stahl GmbH, einem ihrer zentralen Partner, zum Thema Sekundärrohstoffe. Urban Mining spart Primärrohstoffe und schützt das Klima Urban Mining ist die systematische Erfassung und Aufbereitung von Abfällen, unter anderem im Segment Altmetalle. Im nächsten Produktionsschritt erfolgen Konfektionierung gemäß den Kundenanforderungen und Distribution. Weltweit werden heute bereits 34% der gesamten Rohstahlerzeugung durch Recyclingmaterial gespeist.

Urban Mining

In Deutschland liegt dieser Anteil bereits bei 47%. “Der Einsatz von Recyclingmaterial spart 2,6 Tonnen Primärrohstoffe pro produzierter Tonne Stahl. Dabei handelt es sich zum Großteil um Eisenerz und Kokskohle”, erklärt Oliver Scholz.

Darüber hinaus leistet Urban Mining einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz: 1,2 Tonnen CO2 pro erzeugter Tonne Stahl spart die Substitution von Primär- durch Sekundärrohstoffe ein. Insgesamt wurden durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen der Scholz Gruppe in Österreich 1,3 Mio. Tonnen CO2 im Jahr 2010 eingespart.

Case voestalpine Stahl

Optimierte Prozesse, Synergien und Versorgungssicherheit “Es braucht neue Lösungen, um der Unsicherheit der globalen Rohstoff- und Kapitalmärkte entgegenzutreten. Ohne die Nutzung von Sekundärrohstoffen ist eine moderne Stahlproduktion in Europa kaum denkbar”, kommentiert Dr. Wolfgang Lakata, Vorstand der voestalpine Stahl GmbH. Der heimische Stahlerzeuger ist seit vielen Jahren ein zentraler Partner der Scholz Gruppe. Eine gemeinsame Strategie, die Nutzung von Synergien und die langfristig ausgelegte Versorgungssicherheit sind Kernelemente der Zusammenarbeit.

Als einer der größten Erzeuger in Österreich verwendet voestalpine Stahl einen Anteil von 23% von Recyclingmaterial für die Produktion. “Sekundärrohstoffe werden als Ergänzung zu klassischen Rohstoffen wie Eisenerz für die Prozesse der Stahlherstellung immer wichtiger, weil sie Ressourcen schonen und den CO2-Ausstoß beim Produktionsprozess deutlich reduzieren”, ergänzt Dr. Lakata. 75 bis 80% der Sekundärrohstoffe des Unternehmens kommen von Scholz und sind somit wesentlicher Bestandteil der Produktionsprozesse.

Marktführer und Schlüssellieferant der Stahlindustrie in Österreich

“Wir produzieren in Österreich an 16 Standorten mit ca. 270 Mitarbeitern eine Verkaufstonnage von 1,1 Mio. Tonnen Sekundärrohstoffe und erwirtschafteten 2010 einen Umsatz von 380 Mio. Euro”, erklärt Manfred Födinger, Geschäftsführer der Scholz Austria
GmbH. Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahlindustrie in Österreich. Das Land Österreich ist einer der Top-3-Absatzmärkte in Europa und Drehscheibe für die Märkte in CEE und SEE.

Die Scholz Gruppe ist ein weltweit führendes Recyclingunternehmen und Erzeuger von Sekundärrohstoffen mit 500 Standorten in über 20 Ländern. 2010 erwirtschaftete die Scholz Gruppe mit 7.200 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 4,5 Mrd. Euro und einen Output von 10,5 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110906_OTS0177
Bildquelle: Shutterstock

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