Seestadt Aspern

Langsam aber stetig wächst inmitten des 22. Wiener Gemeindebezirks die Seestadt Aspern. Und mit ihr ein riesiges anthropogenes Lager. Täglich über 400 Arbeiter und über 30 Baukräne lassen 10.500 Wohneinheiten entstehen, die einmal Platz für über 20.000 Menschen bieten sollen. Und das auf einer Grundfläche von 2,4 Mio. m².

Wird bei dem riesigen Projekt aber auch an übermorgen gedacht? Heute gebaute Wohnhäuser bleiben im Schnitt 100 Jahre stehen, bis sie abgerissen werden. In Aspern werden gerade Rohstoffe und Ressourcen geparkt, die die übernächste Generation dringend benötigen wird. Wir sollten heute damit beginnen, genau aufzuzeichnen was wo und in welchen Mengen verbaut wird. Welche Methoden es in über 100 Jahren geben wird, um Gebäude zu durchleuchten und Ressourcen wiederzugewinnen wissen wir nicht. Die Verantwortung dafür können wir deshalb aber nicht aus den Händen legen.

All images by urbanmining.at

 

Lakeside city Aspern

Slowly but steadily the urban lakeside city Aspern is growing in the middle of the 22nd district of Vienna. And with it a huge anthropogenic stock. Every day more than 400 workers and 30 cranes give rise to 10,500 residential units to at some point accommodate over 20,000 people. All this on an area of ​​2.4 million m².
Are thoughts made about tomorrow at this huge project? Today, built homes in average stay in place for about 100 years until they get demolished. In Aspern raw materials and resources that will urgently be required by the next-generation are currently getting parked. We should now start to note down in detail what gets installed where and in what quantities. What methods will be available in over 100 years to illuminate buildings and regain resources is yet to be unknown. But this doesn’t mean, that we can hand over the responsibility for this.

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