MEISTERSTÜCK

Upcyle, die Zweite. Johannes Münsch studiert an der Leopold Franzen Universität Innsbruck Architektur. Für seine Diplomarbeit hat er sich mit dem Thema Upcycling befasst. Upcycling: Vom Abfall zum Glücksfall – Eine Annäherung an das Naheliegende, hat er seine Arbeit betitelt. Schöner kann man es kaum sagen.

Dass darin auch Urban Mining behandelt wird, freut uns natürlich sehr. Dass ihm unsere Infographik so gut gefallen hat, dass er sie gleich in die Diplomarbeit aufgenommen hat, umso mehr. Und der Superlativ der Freudeskala ist erreicht, als wir erfahren, dass hier jemand am Werk ist, der Gelerntes auch in die Tat umsetzt.

Münsch und eine Gruppe Innsbrucker Architekturstudenten beginnen sich mehr aus Zufall mit dem Thema Upcyling auseinanderzusetzen. In der zum Kulturzentrum umgewandelten ehemaligen Großbäckerei Mölk, in der sie sich treffen, sind Baumaterialien rar und das Geld knapp. Dafür ist viel Platz für Ideen vorhanden.

Als eines von vielen gemeinsamen Projekten entsteht ein Raum, der Platz schaffen soll für Gespräche, für Treffen, fürs Nachdenken. Ausgangsprodukt ist eine hölzerne Transportbox, wie sie für den weltweiten Transport von großen Industriemaschinen verwendet werden. In der Regel sind diese Transportboxen Einwegprodukte, die, wenn die Maschine ihren Zielort erreicht hat, weggeworfen werden. Ziel des Projekts war es, aus einer solchen Box einen Raum für Jungunternehmen zu schaffen, denen das Geld für teure Büroräume fehlt. Und mobil sollte er sein. Deswegen die Rollen an der Unterseite. 

Johannes Münsch und sein Team verwendeten für den Umbau der Transportbox ausschließlich gebrauchte und Billigmaterialien. Aber sehen Sie selbst: https://vimeo.com/74985222 

Für jene, die noch mehr sehen wollen gibt es hier die komplette Arbeit.

 

MASTERPIECE 

Upcyle, the second. John Münsch studied architecture at the Leopold Franzen University of Innsbruck. For his thesis he concentrated on the topic of „upcycling“. Upcycling: From waste to godsend – An approach to the obvious, is how he named his project. You could hardly say it more beautiful. 

That Urban Mining is treated in this project makes us very pleased. And the fact that he liked our infographic so much, that he even incorporated it in his theses, charms us even more. And the maximum of joy was achieved when we heard that this is someone, who actually converts learned into practice. 

Münsch and a group of Innsbruck architecture students began to deal with the topic Upcyling quite coincidentally. In the culturally converted former industrial bakery Mölk, where they regularly meet up, building materials are scarce and money is tight. Therefor, there’s a lot of space for ideas.

As one of many joint projects, a space for conversation, meetings and reflection was to be created. The starting material was a wooden transport box, as they are used for the global transport of large industrial machinery. In general, these transport boxes are disposable products that are discarded as soon as the machine has reached its destination. The aim of the project was to create space for start-up companies that lack in money for expensive office spaces, from a box like that. And it should be mobile; therefore, they fixed rollers at the bottom.

John Münsch and his team exclusively utilised used and cheap materials for the conversion of the transport box. But check it out yourself: https://vimeo.com/74985222

 

 

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