Recycling of Rare Earths

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Rare earth-elements (REEs) are an essential part of products such as magnets, lamps phosphors, catalysts, rechargeable batteries and many other products. China currently produces over 90% of the global REE output, however their export quota has become increasingly tight. China’s restrictions of REE output mean that the rest of the world is being increasingly confronted with an REE supply risk and is having to actively consider alternative solutions in order to meet the REE demand. 

Many countries have an abundance of REE supplies currently stored in pre-consumer scrap, industrial residues and REE-containing products, which have reached the end of their life-cycle. 

Research on REE-recycling is increasing, however, researchers Binnemans et al. (2013) report that up until 2011, less than 1% of REEs were actually recycled. They report that this is likely to be the result of the current lack of incentive as well as inefficient collection and other technological difficulties. 

Binnemans et al. argue that the abundance of REE recycling literature which is currently available needs to be taken advantage of in order to develop efficient, fully integrated recycling routes. 

For more details please see the original article by Koen Binnemans, Peter Tom Jones, Bart Blanpain, Tom Van Gerven, Yongxiang Yang, Allan Waltone and Mattias Buchert, titled “Recycling of rare earths: a critical review”, published in 2013 in the Journal of Cleaner Production

 

Seltene Erden

Seltene Erdelemente (SEE), besser bekannt unter dem Namen Seltene Erden sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Dinge des täglichen Gebrauchs. Man findet sie unter anderem in Magneten, Leuchtstoffen, Katalysatoren oder Akkus. Derzeit kommen über 90% der weltweit verwendeten Seltenen Erden aus China. Da China seine Exportquote aber zunehmend beschränkt, muss sich der Rest der Welt mit dem Risiko einer mangenden Versorgung an SEE auseinandersetzen. Und über alternative Lösungen nachdenken, diesen Bedarf anderweitig zu decken.

In vielen Ländern gibt es zurzeit noch einen reichen SEE-Vorrat, der sich in nicht zum Konsumenten gelangten Erzeugnissen, gewerblichen Rückständen und nicht mehr verwendeten Produkten versteckt.

Während die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Recycling von seltenen Erden zunimmt, berichten Forscher wie Koen Binnemans, dass bis 2011 weniger als 1% der seltenen Erden tatsächlich recycelt wurden. Gründe dafür dürften unter anderem der mangelnde Anreiz, ineffiziente Sammelmethoden und technische Schwierigkeiten sein.

Laut Binnemans müsste man sich, um dieser Probleme Herr zu werden, aber nur der in großer Fülle vorhandenen Literatur bedienen. So könnte man effiziente, in die wirtschaftlichen Abläufe voll integrierte Verwertungswege für SEE schaffen.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Recycling von Seltenen Erden: Eine kritische Überprüfung“ von Koen Binnemans und anderen, veröffentlicht im Journal of Cleaner Production.

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