Statt Leerstand eine essbare Stadt

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Hascha-Hof
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Die letzten Jahre stand der Hascha-Hof in Wien-Favoriten leer. Der große Gutsbesitz – erbaut zur Jahrhundertwende – schien zu verfallen. Eine Ausschreibung für eine zehnjährige Zwischennutzung rettete den letzten Vierkanter Wiens und seine Gründe. Geplant ist es, eine essbare Stadt zu entwickeln.

Dem im Süden von Wien gelegenen Hascha-Hof soll künftig neues Leben eingehaucht werden. Das Team rund um Schneckenbauer Andreas Gugumuck konnte mit seinem Projekt die Ausschreibung des Wohnfonds Wien gewinnen. Es sieht vor, das Areal als „essbares Stadt-Dorf“ erfahrbar zu machen. Der Hof soll dabei zeigen, wie in einem dicht bebauten Gebiet produktive Stadtlandwirtschaft betrieben werden kann. Neben den Böden wollen die Betreiber auch auf Fassaden, Dächern und Terrassen sowie im Inneren landwirtschaftlich produzieren. Regelmäßig stattfindende Markttage sollen das Bewusstsein für produktive Stadtlandwirtschaft schärfen.

Ganzheitliche Kreislaufwirtschaft

Aber auch der Bereich „Green Care“ steht dabei im Fokus. Dabei handelt es sich um pädagogische, therapeutische Angebote auf dem Bauernhof. So sind beispielsweise Projekte für Junge und Alte sowie Personen mit Einschränkungen geplant. Kindern und Jugendlichen soll ganzheitliche Kreislaufwirtschaft nähergebracht werden: von Biomüll und Kompostierung über Aquaponic bis hin zur Pilz- und Insektenzucht werden die unterschiedlichen Bereiche veranschaulicht.

Rural-urban market place

The Hascha-Hof is a big farm situated at the southern edge of the city of Vienna, Austria. Built around 120 years ago it has been abandoned for decades, its final disposition yet unknown. Instead of letting it fall apart, for a period of ten years it will be used as a rural-urban market place. During this time the Viennese government will decide what will happen to the buildings and the surrounding fields.

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