Urban Minerin: Laura Glasberg

Urban Minerin Laura Glasberg ARA Innovation Space

Als Projektleiterin des ARA Innovation Space öffnete Laura Glasberg das „sperrige Thema“ der Kreislaufwirtschaft einem jungen Publikum. Doch auch in ihrem persönlichen Umfeld achtet sie auf den bewussten Umgang mit Ressourcen. Und noch ehe unsere Urban Minerin des Monats neue Dinge einkauft, stellt sie sich die alles entscheidende Frage: „Brauche ich das wirklich?“

Wie sieht Ihr persönliches Urban Mining aus?

Laura Glasberg: Urban Mining hatte anfänglich für mich einen metallenen Beigeschmack aufgrund des Wortes „mining“, aber ich bin zum Glück bald draufgekommen, dass unsere urbane Mine aus ganz vielen verschiedenen, auch nicht-metallenen Ressourcen besteht.

Urban Minerin Laura Glasberg ARA Innovation Space

Bei der Schlussveranstaltung des ARA Innovation Space „Let’s circulate“ wurden alle Gegenstände bei einer Auktion versteigert und der Erlös an wohltätige Zwecke gespendet. Links im Bild unsere Urban Minerin des Monats: Laura Glasberg

Oft denke ich, dass ich mir etwas Bestimmtes zulegen muss – doch erst wenn dieser Gedanke in verschiedenen Situationen immer und immer wiederkehrt und ich die grundlegende Frage „Brauche ich das wirklich?“ mit einem „Ja!“ beantworte, dann werde ich zur Urban Minerin. Und zwar ist meine erste Anlaufstelle mein Bekanntenkreis auf Facebook. Egal was ich brauche, ich denke mir, irgendjemand den ich kenne, wird genau das bei sich zu Hause liegen haben und es nicht wirklich benützen, und bis jetzt hat sich das immer als richtig bewährt; sei es ein Ladekabel, eine Yoga-Matte, ein Fotoapparat oder sogar Kleidung… Ich poste einfach auf Facebook, dass ich auf der Suche nach diesem oder jenem Gegenstand bin und es dauert nicht lange, bis unter meinem Post kommentiert wird. Mein nächster Schritt wird sein, die Kleiderkästen meiner Freundinnen nach dem einen oder anderen Winterpullover zu durchforsten. Ich bin zuversichtlich!

Ist bei Ihrem persönlichen Urban Mining auch etwas schiefgegangen?

Laura Glasberg: Schiefgegangen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Ich denke, dass es einfach Bereiche gibt, die aus Ressourcensicht wesentlich wären für mein persönliches Urban Mining, ich es aber bis jetzt bevorzugt habe mir Neues zuzulegen. Damit meine ich vor allem Möbel. Ich habe aber darauf geachtet, qualitativ hochwertige Möbel zu nehmen, die ich hoffentlich mehrere Jahrzehnte benutzen werde.

Was könnte bei Ihrem persönlichen Urban Mining verbessert werden?

Laura Glasberg: Ich habe einiges an Ressourcen die unbenutzt zu Hause gelagert sind. Ich denke, der erste Schritt für eine Verbesserung wäre es, diese Ressourcen wieder in den Kreislauf einzuführen; sei es durch Verkauf, Verschenken oder Recycling. Darum werde ich mich in nächster Zeit kümmern!

Wir danken für Ihr persönliches Urban Mining!

ARA Innovation space

Laura Glasberg

Laura Glasberg studierte Internationale Politik in London und Umwelttechnologie in Wien. Nach ihrem Studium reiste sie längere Zeit durch Asien und entwickelte ein reges Interesse an Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Sie war zuletzt Projektleiterin des ARA Innovation Space, einem kreativen Projekt rund ums Thema Kreislaufwirtschaft.

Our last Urban Miner for 2018

During the past year Laura Glasberg succesfully moderated the ARA Innovation Space. She is our last urban miner for 2018. Her approach to resource conservation is: choose well and buy less – or even ask your FB-friends for a „give-away“.

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Comments via Urban Mining
  • Markus Schmut

    Gratuliere, was Du machst ist die Zukunft, leider musste ich in letzter Zeit siviele Moebel wegwerfen, hoere gerne von weiteren Projekten

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