World of Matter

Es bildet sich Bewusstsein, welche ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen der Rohstoffkonsum in den Ländern des Westens und auch in den Schwellenländern hat.

Das internationale Forschungs-, Ausstellungs- und Webprojekt „World of Matter“ beschäftigt sich mit Rohstoffen und deren komplexen Ökologien. Es wurde von einer Gruppe von KünstlerInnen, FotojournalistInnen und TheoretikerInnen initiiert, die sich vorgenommen haben, den öffentlichen Diskurs über Rohstoffe zu erweitern, insbesondere angesichts der privatisierten Natur des Abbaus globaler Ressourcen. Die Ausstellung erkundet ästhetische wie ethische Positionen im Umgang mit Ressourcen und stellt dabei die anthropozentrische Perspektive in Frage, welche Rohstoffe als vorrangig für den Menschen bestimmt betrachtet.

Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten sind das Resultat gründlicher Feldforschung an Orten von besonderer materieller Bedeutung: Goldminen in Brasilien, Ölsande in Kanada, Reis- und Baumwollanbau in Südostasien, Landgewinnung in Ägypten, Fischerei in der Nordsee, der Zuckerhandel in Nigeria und der Kohleförderung im Ruhrgebiet. „World of Matter“ bringt diese Territorien, Akteure und Ideen in Kontakt miteinander und verdeutlicht so die globalen Verbindungen zwischen diesen Orten. Bildgewaltig und informativ nähern sich die sorgfältig recherchierten Arbeiten ihren Themen.

Die “Word of Matter” Ausstellung gibt es derzeit in Dortmund und wird im Anschluss auch in Partnerinstitutionen in New York, Montreal, Minneapolis und Stockholm zu sehen sein.

Der “Word of Matter” Blog lädt schon einmal zum Entdecken ein.

Water. Coltan. Coal. Oil. Air. Lithium. Fish. Rice. E-waste. Soil. Gold. Plastic. Cotton. Tantalum.

The international research, exhibition and online project “World of Matter” investigates raw materials and the complex ecologies of which they are a part. A multiyear endeavor, it was initiated by a group of artists, photo journalists and theorists who propose to expand public discourse about resources, especially given the ever more privatized nature of actual resources and of knowledge about the powers that control them. The exhibition presents aesthetic and ethical approaches to the handling of resources, while challenging the anthropocentric assumption that the planet’s matter is primarily a resource for human consumption.

The artworks on display are the result of extensive field research addressing various situations of heightened material significance: gold mining in Brazil, oil extraction from Canada’s tar sands, rice and cotton growing in Southeast Asia, land reclamation in Egypt, fishery in the North Sea, the sugar trade in Nigeria and coal mining in the Ruhr. “World of Matter” brings these territories, actors, and ideas into contact in order to stimulate a variety of potential readings about the global connectivity among these sites.

A “Word of Matter” exhibition, is currently taking place in Dortmund and is scheduled to travel in 2014-15 to partner institutions in New York, Montreal, Minneapolis and Stockholm. http://www.worldofmatter.net/

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