Zukunft liegt in Sekundärrohstoffen

Das gewaltige Potenzial von Sekundärrohstoffen soll künftig noch besser genutzt werden. Mit dieser Aufgabe beschäftigt sich eine Forschungsinitiative der TU Wien (Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft). Ziel ist es, einen österreichweiten Kataster für Sekundärrohstoffe in Analogie zu Primärrohstoffen zu erstellen. Dabei sollen verbaute Materialien in Gebäuden, Infrastrukturanlagen und Ver- und Entsorgungsnetzwerken erfasst, verortet und deren Rohstoffpotenzial und zukünftige Rückgewinnung ökonomisch beurteilt werden. In dem gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien veranstalteten Workshop mit dem Titel „Rohstoffkataster für Gebäude und Infrastrukturanlagen“ kommenden Donnerstag wird die Initiative anhand aktueller Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert.

  • Das Christian Doppler Labor für „Anthropogene Ressourcen“ fokussiert auf die Erfassung des Wiener Gebäudebestandes und die öffentliche Verkehrsinfrastruktur 
  • Die von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanzierte Machbarkeitsstudie „Der Untergrund als Rohstoffmine?“ fokussiert österreichweit auf erdverlegte Ver- und Entsorgungsnetzwerke für Elektrizität, Telekommunikation, Trinkwasser, Abwasser, Gas sowie Fernwärme und –kälte.
  • Die Identifikation von Kooperationspotentialen mit Partnern aus der Wirtschaft bzw. der öffentlichen Verwaltung (z.B. Leitungsträger, Institution mit Leitungskatastern) für die vertiefende Untersuchung spezifischer Netze.

Der Workshop findet am Donnerstag, 13. November 2014, von 10 bis 14 Uhr im Spartenhaus der WKW, Blauer Saal, Schwarzenbergplatz 14, 1014 Wien statt. Zur Anmeldung

 

Workshop „Cadastre for secondary resources in buildings and infrastructure“

On November 13th 2014 the Vienna Chamber of Commerce and the Technical University of Vienna organize a workshop on the topic of cadastre for secondary resources in buildings and infrastructure. The workshop will be held in German. Further details 

TAGS
, , , , ,

X zurück
Comments via Urban Mining

Urban Miner Günther Spatz

Urban Miner: Günther Spatz

Eigentlich wollte Günther Spatz alias Schrotty Erfinder werden, doch er ist (nur) „Finder“ geworden. Mit viel Herzblut schafft „Schrotty“ Designer-Stücke aus Mat...

> more

Metalle auf der Bühne der Menschheit

Metalle auf der Bühne der Menschheit

Als Ötzi vor über 5000 Jahren versuchte die Alpen zu überqueren, trug er ein Beil bei sich. Es war aus Kupfer. Ötzi stammte aus Südtirol, das Kupfer für sein Beil au...

> more

Fahrrad Altpapierkartons Picture of the Month February Urban Mining 2019

Picture of the Month: February

Ein Fahrrad mit gestapelten Altpapierkartons in Dubai/Foto: ©Brigitte Kranner In Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) gibt es eine sortierte Abfallentsorgung. Und es wär...

> more

NaturVision Filmfestival

Kreislauf statt Kollaps

Das NaturVision Filmfestival schreibt zum zweiten Mal einen Kurzfilmwettbewerb aus. Diesmal zum Thema „Kreislauf statt Kollaps – die Natur macht’s vor“. Bis zum 15...

> more